Meine Geschichte

Die letzten drei Jahren waren bei mir von kompletter Veränderung und purer Inspiration geprägt. Angefangen hat meine ganze Reise nach meiner mehrjährigen Tätigkeit bei einer schweizerischen Grossbank. Nach vier intensiven Jahren mit berufsbegleitendem betriebswirtschaftlichen Studiums, Stress, Druck, Problemen, Fitness und ständigem Tun habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und ins Blaue gekündigt – ich wollte einfach mal weg und etwas von der Welt sehen! Dazumal haben mir viele gesagt: «Michelle, du kannst doch nicht einfach kündigen, ohne einen Job zu haben.» Meine Familie und Freunde haben mir zwar Mut zugesprochen und mich für diesen Schritt sehr bewundert. Ich wusste eigentlich schon lange, dass ich Reisen möchte, jedoch habe ich mir die Zeit gar nie genommen, mich mit mir und meinen eigentlichen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Denn tatsächlich war es so, dass ich jahrelang die Bedürfnisse von anderen über meine eigenen gestellt habe.

Eines Tages war dieser Drang nach dem «Unbekanntem» so gross und da habe ich zum ersten Mal meine Komfortzone so richtig verlassen. Michelle, die strukturierte, kontrollierte und immer organisierte Person hat es tatsächlich gewagt. Ich habe mich zusammen mit meinem Rucksack auf eine dreimonatige Reise nach Thailand und Australien begeben. Diese Zeit war äusserst inspirierend und hat mir viele neue Perspektiven aufgezeigt: Gefühle der puren Freiheit!

Natürlich gab es auch Momente, in denen ich mich alleine oder fehl am Platz fühlte. Vor allem in der Backpacker-Welt, wo sich teilweise alles ein wenig an der Oberfläche abspielt. Aber auch diese Momente hat es genau gebraucht und haben mich noch stärker und selbstbewusster gemacht. Ich war sehr stolz auf mich, dass ich diesen Schritt für mich gewagt habe und war dazumal die beste und richtige Entscheidung für mich. Voller Impressionen, Glücksgefühlen, Motivation neuer Energie und Tatendrang kam ich dann nach drei Monaten zurück.

Es ging nicht lange und ich habe ich eine Festanstellung im Marketing in einer renommierten Wirtschaftskanzlei gefunden. Ich war äusserst motiviert und sah in dieser Position viel Potential. Ebenfalls war ich der Meinung, dass dieses dynamische Umfeld gut zu mir passen würde. Jedoch habe ich bereits in den ersten Wochen festgestellt, dass mich dieser Job alles andere als ein erfülltes Gefühl im Alltag gab. Ich stand erneut vor der Entscheidung, einen Job weiterzuverfolgen, der mir zwar Geld brachte, jedoch unglücklich machte. Ich folgte aber auch hier erneut meinem Impuls und habe gekündigt. Ich habe diese Entscheidung bewusst für mich getroffen. All diese Sachen wie «du kannst doch nicht einfach erneut kündigen» oder «wie sieht denn das im Lebenslauf aus» habe ich ausgeblendet, denn im Inneren wusste ich, dass es für mich einen anderen Weg gibt. Einen Weg, der für sich für mich richtig anfühlt.

„In truth yoga doesn’t take time – it gives time.“

-Ganga White 

Weil ich mich durch Yoga stark und kraftvoll fühle!

Während dieser Zeit hatte ich dann meine erste Begegnung mit Yoga und ich merkte ziemlich schnell, dass Yoga auf der körperlichen wie auch mentalen Ebenen für mich wohltuend wirkt: mehr Ruhe, Balance, Stabilität sowie neue Energie. Ich habe eine Praxis entdeckt, die ich in der Gruppe aber auch einfach für mich alleine praktizieren kann. Dabei spielen Örtlichkeit sowie Zeit keine Rolle. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann angefangen, diverse Yogakurse mit unterschiedlichen Stilen zu besuchen. Ausserdem habe ich auch angefangen, zu experimentieren und Yoga mit mir selbst zu praktizieren. Die Verbindung von fliessenden Bewegungen mit dem Atem und dabei mit gezielten Übungen Kraft im Körper aufzubauen und gleichzeitig bei mir selbst zu sein war für mich total inspirierend.

Ich hatte Lust auf mehr – mehr über das Yoga im Allgemeinen zu erfahren und zu schauen, ob das Yoga nicht nur ein Hobby ist, sondern auch Teil meiner beruflichen Zukunft sein könnte.

Nach einer befristeten Wintersaison-Anstellung in einem renommierten Hotel in den wunderschönen Schweizer Bergen habe ich zwar erneut nach einer Festanstellung gesucht, jedoch gemerkt, dass ich noch gar nicht bereit dazu bin.

Weil Yoga Freiheit bedeutet – Man ist total unabhängig: örtlich, zeitlich sowie menschlich.

Vielmehr habe ich mich danach gesehnt, noch mehr von der Welt zu sehen. Ich wollte nochmals Reisen und einfach frei sein und LEBEN – und noch mehr Klarheit für meine berufliche Zukunft finden. Im 200 Stunden Yoga Teacher Training (Yoga Alliance approved RYT®️ 200) im wunderschönen Bali konnte ich meine eigene Asana-Praxis vertiefen und verfeinern. Diese Ausbildung hat mir ein solides Fundament und Verständnis der Yogamethoden ermöglicht sowie eine vertiefte Auseinandersetzung mit mir selbst. Es war eine wunderbare und unvergessliche Erfahrung. Denn durch diese zertifizierte und anerkannte Ausbildung wurde mir klar, dass das Yoga definitiv nicht nur ein Hobby von mir bleiben wird. Das Yoga hat mich auf der darauffolgenden Reise fast täglich begleitet und ich durfte bereits meine ersten Yogis unterrichten. Die Reise durch Vietnam, Kambodscha, Laos und Thailand war unbeschreiblich. Ich lebte zu 100% im Moment. Ich war an den schönsten Orten Asiens und habe so viele herzliche Menschen kennengelernt. Ich bin sehr dankbar für diese ganze Erfahrung und kam mit voller Energie und Glücksgefühlen nach fast vier Monaten wieder nach Hause. 

Frisch von der Reise zurück wurde mir bei meinem ehemaligen Arbeitgeber eine Teilzeitanstellung angeboten. Ich war sehr dankbar, wieder ein wenig zu arbeiten und mich langsam wieder an den Alltags-Drive zu gewöhnen. Mir war aber von Anfang an klar, dass das Jahr 2020 MEIN Jahr der Veränderung wird – beruflich wie auch privat. 

Wie Mischi’s Yoga Flow entstand…

«Mischi’s Yoga Flow» wurde geboren und ich habe im Januar 2020 angefangen, als Yogalehrerin zu unterrichten. Es hat mir von Anfang an viel Freude bereitet, Yoga zu unterrichten und meinen Yogis die Yogapraxis näherzubringen und sie körperlich wie auch mental einen Schritt aus ihrer Komfortzone und nach vorne zu bringen. «Mischi’s Yoga Flow» ist meine eigene Art zu unterrichten und ich verfolge das Ziel, jede Bewegung mit dem Atem zu verbinden. Meine Yogastunden gestalte ich schwungvoll, fokussiert, kraftaufbauend sowie entspannend.

Aufgrund der ausserordentlichen COVID-19 Situation nutzte ich dann die Chance, meine Yogastunden auch online anzubieten und «Mischi’s Yoga Flow» bekannter zu machen. Das ganze Jahr war bei mir im Allgemeinen geprägt von persönlichen Veränderungen, Weiterbildungen und Coachings. Es ist sehr viel im Aussen passiert und natürlich war es nicht immer einfach, bei mir selbst zu bleiben. Yoga hat mir dabei sehr geholfen und ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie ich das Jahr ohne meine Yogapraxis überstanden hätte.

All diese persönliche Erfahrungen möchte ich mit meinen Schülern teilen und auch sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten, damit sie sich kraftvoll, zufrieden, gestärkt und entspannt auf der körperlichen, mentalen wie auch emotionalen Ebene fühlen.

Besonders in den jetziger Zeit ist es umso wichtiger, bei sich selbst zu bleiben, den Anker zu setzen und einfach mal einen Moment inne zu halten und sich etwas Gutes zu tun!

Wer ich privat bin…

Natürlich besteht mein Leben nicht zu 100% aus Yoga. Denn auch ich habe noch ein anderes Leben und mache nicht 24h x 7 Tage die Woche Verrenkungen mit meinem Körper.

Meine letzten drei Jahre waren bei mir von kompletter Veränderung und purer Inspiration geprägt – von der busy BWL Studentin und 0815 Bankkauffrau zur Abenteurerin und Komfortzonen-Verlasserin:

  • 2 Kündigungen ins Blaue
  • Beginn meiner Yogapraxis und Anfang einer wunderbaren Reise zu mehr Ruhe, Balance, Stabilität, neuer Energie sowie Kraftaufbau meines Körpers
  • 1 Wintersaison in den wunderschönen Bergen
  • 2 unvergessliche mehrmonatige Reisen mit mir und meinem Rucksack
  • Ausbildung zur Yogalehrerin
  • Sprung in meine Selbständigkeit

Ich beschreibe mich als eine äusserst lebensfrohe, aufgestellte, offene und direkte Person, die für (fast) jeden Spass zu haben ist. 😉

Wenn ich also nicht am Yoga machen bin, findest du mich wahrscheinlich irgendwo draussen in der Natur am Spazieren, Wandern, Joggen oder Skifahren. Meine Familie und Freunde würden mich als Abenteurerin, Macherin, Organisatorin und aktive humorvolle Persönlichkeit beschreiben. Ich schätze gemütliche Abende mit einem guten Glas Wein, guter Musik und lockerer Atmosphäre über Gott und die Welt und auch die Vergangenheit zu plaudern. Ein paar gute Witze am Rande dürfen natürlich nicht fehlen. 😉

Ehrlichkeit, Commitment, Disziplin, Verantwortung und Dankbarkeit gehören zu meinen wichtigsten Werten in meinen Leben.

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